Der erste Termin dient der Ursachenfindung

Am Anfang einer jeden Diagnostik gilt es, die genaue Anamnese (Befunderhebung) zu erstellen. Dies geschieht zunächst durch den Dialog von Arzt und Patient. Genaue Fragen ermöglichen es, das Problem exakt zu definieren. Dies können Fragen sein wie zum Beispiel:

  • Wann traten die Schmerzen zuerst auf?
  • Wo sitzen die Schmerzen?
  • Ist der Schmerz dumpf, stechend, ziehend, drückend?
  • Sind Sie besonderen körperlichen Belastungen ausgesetzt?

Auch das seelische Wohlbefinden ist wichtig

Manche Patienten reagieren verwundert, wenn sie neben ihren körperlichen Beschwerden auch nach ihren seelischen Belastungen oder ihrer allgemeinen Lebenssituation gefragt werden. Die Frage resultiert aus der Erkenntnis, dass sowohl beruflicher als auch privater Stress, aber auch Depressionen körperliche Beschwerden durchaus begünstigen. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dann oft die Rede von „eine Last auf seinen Schultern tragen“ oder „sich für jemanden krumm machen“. Es ist somit wichtig, auch seelische Befindlichkeiten in die Diagnose mit einzubeziehen, um eine individuelle Behandlung erstellen zu können.

Nach dem Gespräch folgt die körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung dient der Überprüfung von möglichen Haltungsschäden, der Beweglichkeit und Form der Wirbelsäule sowie von Blockaden der Muskulatur. Bildgebende Verfahren und Blut- oder Urinuntersuchungen können, wenn nötig, das Gesamtbild der Untersuchung vervollständigen. Um mögliche Doppeluntersuchungen zu vermeiden, sollten kürzlich vorangegangene Untersuchungen, z. B. beim Hausarzt, erwähnt bzw. Unterlagen mitgebracht werden. Gleiches gilt für Röntgenaufnahmen oder einen Röntgenpass.

Die Diagnostik verwendet folgende Standardverfahren:

  • manuelle Diagnostik
  • Digitales Röntgen
  • Sonographie der Gelenke und Weichteile
  • Trigger-Diagnostik